Geo.Hub in Bad Eisenkappel eröffnet: Neues Zentrum stärkt nachhaltigen Tourismus und regionale Zusammenarbeit
In Bad Eisenkappel wurde der neue Geo.Hub offiziell eröffnet. Das Informations- und Wanderzentrum des Karawanken UNESCO Global Geoparks bündelt künftig zentrale Angebote rund um Wanderwege, Naturerlebnisse, geführte Touren und die geologischen Besonderheiten der Region. Die Eröffnung erfolgte durch Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger gemeinsam mit Geoparkdirektor Gerald Hartmann und Bürgermeisterin Elisabeth Lobnik.
„Mein Dank gilt Geoparkdirektor Gerald Hartmann und seinem Team vom Geopark für dieses Vorzeigeprojekt europäischer Regionalentwicklung. Der Geo.Hub macht sichtbar, was diese Region auszeichnet: außergewöhnliche Natur, eine faszinierende Erdgeschichte und gelebte Zusammenarbeit über Grenzen hinweg“,
betont Lagger-Pöllinger.
„Hier werden Information, Bildung und Naturerlebnis miteinander verbunden. Das stärkt den nachhaltigen Tourismus und schafft einen konkreten Mehrwert für die Gemeinden und die Menschen vor Ort.“
Karawanken Geopark verbindet Natur, Bildung und Tourismus
Der Karawanken UNESCO Global Geopark umfasst rund 1.067 Quadratkilometer und verbindet neun österreichische sowie fünf slowenische Gemeinden. Ziel des Geoparks ist es, das geologische, natürliche und kulturelle Erbe der Karawanken zu schützen, zu vermitteln und zugleich für eine nachhaltige Entwicklung der Region nutzbar zu machen. Die besondere Lage zwischen Alpen und Dinarischen Alpen sowie entlang der Periadriatischen Naht macht die Region geologisch außergewöhnlich vielfältig. Zu den bekannten Ausflugszielen zählen unter anderem die Obir-Tropfsteinhöhlen, die Petzen, das ehemalige Bergwerk in Mežica, die Trögerner Klamm, die Vellacher Kotschna und der Hemmaberg.
„Der Geopark zeigt, wie Naturschutz, Bildung, Tourismus und regionale Entwicklung erfolgreich miteinander verbunden werden können“,
so Lagger-Pöllinger.
„Besonders wertvoll ist, dass 14 Gemeinden aus Kärnten und Slowenien an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Hier werden Grenzen nicht als Trennung, sondern als Einladung zur Zusammenarbeit verstanden.“
Neue Geoparkgalerie als sichtbares Zeichen der Vermittlung
Im Rahmen der Eröffnung wurde auch die neue Geoparkgalerie an der Vellachpromenade offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Schülerinnen und Schüler der Volks- und Mittelschule Bad Eisenkappel gestalteten das Programm mit und machten damit deutlich, welchen hohen Stellenwert Bildung und Bewusstseinsbildung im Geopark einnehmen. Der Geo.Hub soll künftig nicht nur Orientierung für Gäste bieten, sondern auch Wissen über die Region vermitteln und die Bevölkerung stärker mit den Besonderheiten ihrer Heimat verbinden. Im Anschluss an die Eröffnung des Geo.Hubs erfolgte der Spatenstich für das neue Altstoffsammelzentrum auf dem ehemaligen Fabriksgelände in Blasnitzen. An dem regionalen Projekt beteiligen sich die Gemeinden Eisenkappel-Vellach, Globasnitz und Sittersdorf.
„Gemeinsame Lösungen entlasten die Gemeinden, bündeln Ressourcen und schaffen eine moderne Infrastruktur für die Bevölkerung. Das neue Altstoffsammelzentrum ist ein gutes Beispiel dafür, wie kommunale Zusammenarbeit praktisch gelebt werden kann“,
erklärt Lagger-Pöllinger. Für die Landesrätin zeigen beide Projekte, wie wichtig Zusammenarbeit auf regionaler Ebene ist:
„Ob beim Schutz unserer Natur, bei der touristischen Entwicklung oder bei der kommunalen Infrastruktur: Entscheidend ist, dass Gemeinden zusammenarbeiten und ihre Stärken verbinden. Genau daraus entstehen nachhaltige Projekte, die der gesamten Region zugutekommen.“